Figurentheater in Deutschland

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Figurentheater in Deutschland

Jan Speiser

Ich verstehe mich als Zauberkünstler, Theatermacher und Theaterpädagoge mit einem besonderen Interesse an der Funktion des Publikums. Ursprünglich aus der Zauberkunst kommend, ist für mich der Umgang mit Menschen ein essentieller Teil des künstlerischen Prozesses: von „Zieh doch mal ’ne Karte“ am Wohnzimmertisch bis zum Gedankenlesen auf der Bühne – immer braucht es ein aktives Publikum.

Im Theater ist das Verhältnis oftmals konservativer, wodurch für mich der Reiz entsteht, diese klassischen Grenzen immer wieder zu hinterfragen, ohne aufdringliches Mitmachtheater zu forcieren: Wie können Zuschauende niederschwellig Entscheidungen an theatralen Abläufen übernehmen? Was passiert, wenn Publikum und Spielende auf der Bühne zusammen essen? Oder putzen?

Das Figurentheater unterstützt diese Forschung – sei es durch die Manipulation von Objekten zur Erzeugung des kindlichen Staunens in der Zauberkunst oder die Animation von Puppen zur Untersuchung gesellschaftlicher und persönlicher Kipppunkte.

Durch das Mitdenken und Entwickeln von Reflexionsformaten und Nachgesprächssituationen versuche ich außerdem, die theatrale Situation auch nach dem Applaus für das Publikum zu gestalten.

Ich bin Zauberkünstler, Theatermacher und Theaterpädagoge.
Ich interessiere mich besonders für das Publikum. Das bedeutet: Ich finde es spannend, wie Menschen im Theater mitmachen oder zuschauen.

Ich komme aus der Zauberkunst.
Darum ist mir der Kontakt mit Menschen sehr wichtig.
Für mich gehört das zum künstlerischen Arbeiten dazu.

Zum Beispiel:
Wenn ich jemandem am Tisch sage: „Zieh doch mal ’ne Karte“.
Oder wenn ich auf der Bühne Gedanken lese.
Dabei ist das Publikum immer wichtig. Es muss mitmachen oder mitdenken.

Im Theater ist das oft anders.
Dort gibt es meistens klare Regeln:
Die Schauspielerinnen und Schauspieler spielen.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer schauen zu.
Ich finde das spannend.
Ich frage mich: Muss das immer so sein?
Kann man das auch anders machen – ohne, dass es anstrengend wird?

Zum Beispiel:
Was passiert, wenn Zuschauerinnen und Zuschauer Entscheidungen treffen können?
Oder wenn sie mit den Schauspielenden zusammen essen oder putzen?

Ich arbeite auch mit Figuren und Puppen.
Das nennt man Figurentheater.
Auch damit kann man forschen und Neues ausprobieren.

Allgemeine Informationen

Organisation
Gründungsjahr
2022
Profile
  • Semiprofi
  • Amateur:in
Tätigkeiten
  • Puppenspieler:in
  • Solokünstler:in
  • Pädagog:in
  • Zauberkünstler
Zielgruppen
  • Studierende
  • Erwachsene
  • Jugendliche
Ansprechpersonen
  • Jan Speiser
Adresse
August-Bebel-Str. 36
18055 Rostock
Mecklenburg-Vorpommern
Deutschland
Öffentlicher Zugang
Social Media
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